aus vergangenen Zeiten ...
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aus vergangenen Zeiten ...
Historischer Abriss

    Das Schauerhaus wurde gebaut in den dreißiger Jahren (des 20. Jahrhunderts) von der alteingesessenen Rosenheimer Kaufmannsfamilie Schauer als Erholungsort für die Tochter Josephine Schauer, die an Herzasthma litt.
    Am 30.08.1950 verstirbt die letzte Schauer-Kaufmannsfrau Josephine, vererbt das Familieneigentum (Kaufhaus Münchenerstraße 1, Kaufhaus Max-Josef-Platz 24, Wochenendhaus am Simssee, Schauerhaus) an die Stadt Rosenheim. Der Bankdirektor Bedall wird als Nachlaßverwalter eingesetzt. Das Gebäude Münchenerstraße 1 (heute Schuhhaus Sutor) wurde von der Stadt veräußert, um das Gelände Hartlwiese (Hauptschule Mitte, Feuerwehr ...) zu erwerben.
    Im Jahre 1956 bildet sich eine Gruppe von Vertretern der Schulen, der Kirchen und der Jugendorganisationen und erreicht, daß der Stadtrat am 09.11.1956 beschließt, das Schauerhaus in ein Schullandheim umzuwandeln und durch einen zu gründenden Verein zu nutzen. Der Verein wird am 10.12.1956 gegründet und erhält ab 1. April 1957 das Schauerhaus zur Nutzung zu übertragen.

    Von 1957 bis 1986 hat das Ehepaar Johann und Erna Schweinsteiger das Schauerhaus als Pächter im Auftrag des Schullandheimvereins bewirtschaftet. Unzählige Rosenheimer erinnern sich an spannende Aufenthalte und an die Hauseltern, die unermüdlich im Einsatz für die Kinder waren. Seit 1986 ist der Sohn Hans Schweinsteiger Pächter, gemeinsam mit seiner Frau Beate und Sohn Stefan. Der neue Wind im Haus brachte eine Vervielfachung der Übernachtungszahlen auf zuletzt über 10.000 pro Jahr.

    Der Schullandheimverein wurde von den Gründungsmitgliedern bis 1985 immer schwächer fortgeführt und dann auf Initiative das damaligen Dekans der Evang-Luth. Kirche Eugen Goschenhofer im Dezember 1985 wieder ins Leben gerufen. Von 1985 bis 1991 war Schulamtsdirektor Müller Vorsitzender des Vereins. Sein Nachfolger wurde Herbert Borrmann.
    Aufgrund der Initiative des Vereins faßte der Rosenheimer Stadtrat einen Grundsatzbeschluß zur Sanierung des Schauerhauses. Erst nach Lösung all der komplizierten Probleme um Baugenehmigung, Zuschüsse und Finanzierungen gab der Stadtrat im März 1993 endgültig grünes Licht.

Der Verein

1956

  • 10.12. Gründungsversammlung am 10. Dezember 1956, im großen Rathaussaal.
  • 28 Vertreter aus Schulen, Kirchen Jugendorganisationen und Eltern waren vertreten. Es wird ein Vorstand und eine Satzung gewählt. Als 5. Beisitzer wird Ludwig Weinberger vom Kreisjugendring gewählt.

1957

  • 18.01. Der Finanzausschuss der Stadt Rosenheim berät über die Freigabe von 5.000 DM Haushaltsmittel für das Schullandheim mit der Auflage, Kostenangebote für eine Renovierung und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung vorzulegen.
  • 29.04. Die Bayerische Hypotheken- u. Wechsel-Bank bestätigt den Eingang der 5.000 DM.

1961

  • 23.01. Auf der Jahreshauptversammlung wird im Beisein von Oberbürgermeister Sepp Heindl über die Besitzfrage des Nebenhauses gesprochen und über einen Anbau an des Haupthaus wegen Waschraum und Toiletten nachgedacht. Es wird mit dem Ehepaar Schweinsteiger ein Pachtvertrag auf Grundlage der Richtlinien des bayerischen Jugendherbergswerkes geschlossen.

1963

  • 16.07. Vom Amtsgericht Rosenheim wird als Notvorstand Oberstaatsanwalt Eugen Groh bestellt, da  nach Ablauf der Vorstandsperiode kein neuer Vorstand gewählt wurde
  • 16.07. Ein Kaufvertrag zwischen der Stadt Rosenheim Vertreten durch den Oberbürgermeister Sepp Heindl und dem Schullandheimverein über den Verkauf des Holzfertighauses neben dem Schauerhaus. Der Kaufpreis beträgt 2.500 DM.
  • 28.10. Auf der Jahreshauptversammlung geht es um eine neue Trinkwasserleitung zum Schauerhaus. Bürgermeister Reitter (Rosenheim) sagt „Das wird die Stadt als ihre Aufgabe ansehen“.

1967

  • 19.04. Der Kassenbericht auf der Hauptversammlung weist einen Vermögensbestand in Höhe von 5843,03 DM aus. Der Zuschuss der Stadt Rosenheim beträgt jährlich 1.000 DM.

1973

  • 24.01. Auf der Jahreshauptversammlung wird eine Satzungsänderung beschlossen. Der Vorstand wird jetzt für 5 Jahre gewählt.

1978

  • 06.11. Auf der Jahreshauptversammlung wird den in den letzten Jahren verstorbenen Mitglieder gedacht. Dies sind Bankdirektor Bedall, Oberbürgermeister Heindl, Oberstudiendirektor Graf, Schulrat Pestenhofer und Herr Keller vom Stadtjugendamt. Es werden die Verdienste des Ehepaars Schweinsteiger in den letzten 23 Jahren herausgestellt, in denen sie in einem pacht ähnlichen Verhältnis das Haus gut geführt haben.

1984

  • 07.02. Eine Aufforderung des Amtsgerichtes geht an den Verein, seiner Verpflichtung über die Nennung der aktuellen Vorstandsschaft nachzukommen.
  • 00.00. Der 1. Vorsitzende Oberstaatsanwalt Eugen Groh tritt als Vorstand zurück

1985

  • 08.10. Der letzte, noch lebende Vorstand des Vereins lädt, angestoßen durch den Dekan Eugen Goschenhofer, die bisherigen Mitglieder und einige von Herrn Goschenhofer „mobilisierte“ Personen ein.
  • 24.10. Im Kolpinghaus treffen sich 13 Personen zum ersten Mal, um den Schullandheimverein Rosenheim wieder zum Leben zu erwecken.
  • 02.12. Auf einer zweiten Sitzung wird ein neuer Vorstand gewählt. Neuer erster Vorsitzender wird Schulamtsdirektor Anton Müller. Es wird eine Prüfung des Vermögensbestands beantragt.

1986

  • 26.05. In einem Zeitungsartikel wird über einen Verkauf des Hauses an den Landkreis laut nachgedacht, nachdem die Stadt für ihre Interessen langfristig kaum bessere Möglichkeiten sieht.
  • 24.07. Auf der Jahreshauptversammlung wird über eine Renovierung bzw. Erweiterung des Hauses gesprochen.
  • 01.11. Die Leitung des Hauses übernimmt Johann Schweinsteiger jun. von seinen Eltern.
  • 28.11. Eine Bildungsveranstaltung für alle Rosenheimer Lehrer mit dem Thema. Die “pädagogische Bedeutung eines Schullandheimaufenthaltes“ findet im Bildungszentrum statt.

1987

  • 14.01. Die Herbergseltern Johann und Erna Schweinsteiger werden auf dem Schauerhaus im Rahmen einer kleine Feierstunde verabschiedet. Sie hatten fast 30 Jahre das Schauerhaus geführt.
  • 26.11. Hans Schweinsteiger jun. spricht von 5300 Übernachtungen im vergangenen Jahr, was einer Steigerung von etwa 100% entspricht.

1988

  • Zeitungsartikel mit den Überschriften „Schauer-Haus soll schöner werden Einigkeit über Jugendheim-Ausbau“ und „Schullandheim passt in die Landschaft – Bauausschuss genehmigt die Erweiterung“ stehen im OVB.

1989

  • 11.04. Jahreshauptversammlung; Neufassung der Satzung vom Dezember 1956, Die Stadt hat dem An- und Umbau 100%ig zugestimmt und 1,5 Mio DM dafür vorgesehen.

1990

  • 07.03. Auf der Mitgliederversammlung wird die Neufassung der Satzung wird verabschiedet.

1991

  • 16.01. Es wird zwischen der Stadt Rosenheim und dem Schullandheimverein eine Nutzungsvereinbarung geschlossen.
  • 01.11. „Die Zeit der Schwurhand kommt“ titelt ein Artikel im OVB mit dem Hinweis auf die miese Haushaltslage der Stadt. Der Umbau des „Landschulheimes“ sei in Gefahr!
  • 08.12. Bei der Jahreshauptversammlung in der Historischen Weinlände tritt Anton Müller als Vorsitzender zurück. Die Übernachtungszahlen sind in den letzten sechs Jahren von 2000 auf 6300 angestiegen.

1992

  • 27.03. Auf der Mitgliederversammlung wird der Vorstand neu gewählt. Die Stadt hat die Mittel bewilligt, die Pläne sind gezeichnet, der Bau kann beginnen.
  • 13.10. Nachdem für die Stadt der Neubau zur Zeit nicht finanzierbar sei, wird ein Gespräch mit OB Dr. Stöcker anberaumt.
  • 00.11. In Zeitungsartikeln geht es im OVB wieder heiß her. Andreas Lakowski warnt: „Bei der Jugend nichts über die Klinge springen lassen“.

1993

  • 28.02. Vom „Kampf um das Schauerhaus“ ist im OVB die Rede.
  • 15.03. In der Vorstandssitzung wurde bekannt, das die Stadt am 03.03. dem Bau mit einer sofortigen Mittelvergabe zugestimmt hat.
  • 02.04. Der „erste Spatenstich“ für den Neubau wird durch OB Dr. Stöcker gemacht.
  • 30.07. Auf dem Schauerhaus wird Richtfest gefeiert.
  • 15.12. Eine neue Haus- und Belegordnung wird beschlossen.

1994

  • 29.04. Einweihungsfeier für das „neue“ Schauerhaus.

1995

  • 15.02. Es wird ein Faltblatt für das Schauerhaus erstellt.
  • 01.10. Auf der Mitgliederversammlung wird über die Einrichtung einer Stelle für ein freiwilliges ökologisches Jahr nachgedacht.

1996

  • 27.01. Erna Schweinsteiger, über 30 Jahre Herbergsmutter auf dem Schauerhaus ist im 70 Lebensjahr verstorben.

1997

  • 20.05. Mitgliederversammlung; Die Zufahrtsstraße ist sehr schlecht und soll erneuert werden.

1999

  • 08.06. In der Vorstandssitzung nehmen die Pläne für einen Neubau der Garage mit Werkraum konkrete Formen an.

2000

  • 04.12. Mitgliederversammlung; Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr der Neubau der Garage mit Werkraum. Einziger Wermutstropfen – 70.000 DM Kostensteigerung.
  • 10.12. Das Schauerhaus ist nun auch im Internet – unter www.schauerhaus.de .
  • 23.12. Eugen Goschenhofer, ehem. Dekan der Evang.-Luth. Gemeinde ist im Alter von 75 Jahren verstorben. Er war der Initiator für die Neugründung des Vereins 1985 und damit einem Erhalt des Schauerhauses für die Jugend.

2001

  • 30.01. Zum dritten Mal ist die Fürstätter Schule auf Platz 1 der Sammlung für das Bayerische Schullandheimwerk. Rektor Holst ist daran maßgeblich beteiligt.
  • 10.07. Der Neubau der Werkstatt mit Garage wird feierlich eingeweiht.

2002

  • 19.11. Die Belegungszahlen steigen wieder über die 10.000'er Marke.

2004

  • 25.06. 10-Jahresfeier der Schauerhaus Erweiterung.
  • 30.11. Vorstandssitzung; für das Haus wurde eine „Multimedia-Anlage“ angeschafft, ein erstes W-LAN Netz wird auf dem Schauerhaus installiert.
  • 09.12. OVB; „Das Schauerhaus wird zum Öko-Schullandheim“

2005

  • 23.03. Teamarbeit hält im Schauerhaus Einzug. Mit dem Materialien für das Konzept „Teamtime“ stehen den Lehrern neue Arbeitsmaterialien bereit.
  • 23.04. Marta Grabensee, Oberstudiendirektorin a.D. und Gründungsmitglied des Schullandheimvereins ist im Alter von 94 Jahren gestorben.
  • 23.07. OVB; „Abschied vom Zirkusdirektor“, Siegfried Holst, 2. Vorsitzender des Vereins und Rektor an der Fürstätter Hauptschule geht in den Ruhestand.
  • 28.07. OVB; „für Hartnäckigkeit bekannt“, Bernhard März, Beisitzer im Verein, und Rektor an der Grundschule Innsbruckerstraße, geht in den Ruhestand.
  • 17.11. In einer Vorstandssitzung wird über die Erweiterung des Hauses um ein Klassenzimmer und
    der Erweiterung des Speisesaales gesprochen.

2006

  • 14.09. Die Werkspläne für eine Erweiterung des Hauses um ein Klassenzimmer sind erstellt.
  • 12.12. Der Verein feiert in der Historischen Weinlände sein 50jähriges Bestehen.

2007

  • 02.10. 50-Jahre Schweinsteiger auf dem Schauerhaus. Hans und Beate Schweinsteiger laden zu einer Feier ein.
  • 16.11. 50-Jahrfeier des Schauerhauses. An der Feier nehmen auch die Bürgermeister Heindl und Wildgruber aus Rosenheim und Oberaudorf teil. Eine Gedenktafel zum Jubiläum wird von den Bürgermeistern an den Verein übergeben.
  • 16.11. Der 2007 fertiggestellte Anbau des 3. Klassenzimmers mit einer Erweiterbarkeit zu einem großen Saal wurde im Rahmen der 50-Jahrfeier seiner Bestimmung übergeben.

2008

  • 00.06. Der Waldlehrpfad am Hang hinter dem Haus ist am entstehen.
  • 08.07. OVB; BLLV ehrt Rektor i.R. Bernhard März für 20 Jahre Vorsitz als Personalrat. In dieser Zeit vertrat er die Interessen seiner Kollegen aus Grund- und Hauptschulen in Rosenheim. Dafür erhielt er nun die Ehrenmitgliedschaft überreicht.
  • 29.07. OVB; Konrektorin Eva-Maria Mayr an der Schule in Großkarolinenfeld wurde von Bürgermeister Fessler verabschiedet. Sie wird im neuen Schuljahr als Rektorin an der Schule am Schloßberg.
  • 08.12. Eine Jury des BSHW war auf dem Schauerhaus und führte eine Prüfung für die Verleihung eines Gütesiegels durch.

2009

  • 28.01. OVB; “Die Schule des guten Tons”, Rektorin Eva-Maria Mayr verleiht der Grundschule ein neues Profil.
  • 05.08. OVB; “Gütesiegel nicht im Vorbeigehen erteilt”; auf der Jahreshauptversammlung des Vereins verlieh Kurt Neudert, Vorstand des BSHW dem Schauerhaus das Gütesiegel “Bayerisches Schullandheim mit Auszeichnung”.
  • 30.10. Die Homepage des Schauerhauses bekommt ein neues Layout und geht damit Online.

2010

  • Die Vereinssatzung wird um die Punkte des Ehrenamtsgesetzes ergänzt

2011

  • 25.07. OVB; „Ersehnter Speisesaal kommt 2012“, ein Bericht über die Jahreshauptversammlung des Vereins.
  • 04.11. Unser langjähriger Vorsitzender des Schullandheimvereins Schulamtsdirektor a.D. Anton Müller ist verstorben.

2012

  • Der Anbau des Speisesaals ist genehmigt und wird 2012 gebaut.
  • 01.01. Unser neuer Hausflyer wurde fertig. Werbung ist jetzt wieder aktuell.

2013

  • Für das Mint-Projekt werden Technik-Baukästen, Garmin Navigationsgeräte, 16 Laptops und Lego Mindstorms Roboter angeschafft.
  • Der neue Speisesaal ist seit Februar fertig und in Benutzung.
  • 07.10. OVB; „Mit Bussi vom Baum verabschiedet“, ein Bericht über die „ich tu was“ Pädagogik am Schauerhaus.

2014

  • 22.05.; Auftaktveranstaltung für das „ich tu was“ Projekt auf dem Schauerhaus.
  • 00.05. OVB; „Ich tu was im Schauerhaus Oberaudorf“, Bericht über die „ich tu was“ Auftaktveranstaltung.

2015

  • Errichtung eines Niederseilklettergartens mit einer Aussichtsplattform an der Baumgrenze hinter dem Haus.
  • 01.12.; 30-Jahrfeier der Wiedergründung des Vereins. Die Mitglieder trafen sich in der Historischen Weinlände, so wie auch schon 1985.
  • 22.12. OVB; „Arbeit zum Wohle der Schulkinder“, Artikel zur 30-Jahrfeier.

2016

  • Das erste Gemeinschaftsbad wird renoviert. Die Duschen sind jetzt abgetrennt und haben einen Vorraum zum Entkleiden.

2017

  • Das zweite Gemeinschaftsbad wird renoviert. Die Duschen sind jetzt abgetrennt und haben einen Vorraum zum Entkleiden.

 

---- Vorläufiges Ende -----     >> Fortsetzung folgt !

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